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Münster, 05. März 2012, Das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster gibt bekannt, dass die Strompreise an der Börse u.a. durch die Windstromproduktion gesunken sind. So sind die Strompreise an der Börse für den deutschen Strom trotz des Atomausstiegs deutlich niedriger als vor einem Jahr. Dies geht aus den Februar-Zahlen durch die European Power Exchange (EPEX/EEX) hervor.

Der Preis für deutschen Grundlaststrom an der Strombörse ist in den ersten beiden Monaten des Jahres 2012 im Mittel auf 4,74 Cent pro Kilowattstunde Strom gefallen (Jan-Feb 2011: 5,05 Cent pro kWh). Das sind gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, als die abgeschalteten Atomkraftwerke noch produzierten, 6,1 Prozent weniger.

Im Januar 2012 fiel der Preis für deutschen Strom am Spotmarkt wegen der hohen Windstromproduktion auf 3,99 Cent pro Kilowattstunde und damit auf den niedrigsten Stand seit August 2010. "Die gesunkenen Börsen-Strompreise kommen beim Verbraucher aber noch nicht an", so IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch.

Strom in Frankreich und der Schweiz deutlich teurer

Der Strom in Frankreich ist im Unterschied zum Rückgang in Deutschland deutlich teurer geworden. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2012 musste für französischen Grundlaststrom am Spotmarkt im Durchschnitt 6,2 Cent pro Kilowattstunde bezahlt werden (Jan-Feb 2011: 5,7 Cent). Noch teurer waren die Strompreise in der Schweiz. Eine Kilowattstunde Strom kostete hier 6,8 Cent (Jan-Feb 2011: 5,98 Cent).

Quelle: IWR

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