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Münster, 08. September 2010, Die Bundesregierung hat sich in ihrem Atomkompromiss auf eine durchschnittliche Laufzeitverlängerung von 12 Jahren geeinigt. Acht Jahre länger  am Netz bleiben sollen Atomkraftwerke, die vor 1980 gebaut wurden, jüngere Meiler dürfen demnach 14 Jahre länger Strom produzieren. Damit könnten die letzten Kernkraftwerke im Jahr 2040 statt 2025 abgeschaltet werden. Ist die Atomkraft eine "Brückentechnologie" oder bremst sie den Ausbau der erneuerbaren Energien aus? Geht die Brennelementesteuer zu Lasten der Kommunen und werden kommunale Investitionen in regenerative Energietechniken jetzt unwirtschaftlich? Was ist von der zusätzlichen Abgabe für Investitionen in regenerative Energien zu erwarten?

Die aktuellen offenen Fragen und Diskussionen in Deutschland zeigen einmal mehr das Ringen um den richtigen "Weg ins regenerative Zeitalter". International stiegen die globalen Investitionen in erneuerbare Energien im Jahr 2009 zwar auf rund 125 Milliarden Euro, allerdings ist offen, wie sich der Weltmarkt nach der Finanzkrise weiterentwickelt und wo die Zukunftsmärkte liegen. Zudem besteht vor dem Hintergrund der globalen und nationalen Entwicklung Unsicherheit darüber, welche Strategien für die regenerative Forschung und Industrie vielsprechend sind.

Auf dem Regenerativen Wirtschaftstag 2010 in Münster bietet sich am 28. September 2010 die Gelegenheit, die drängenden Fragen rund um Wirtschaft, Technik, Forschung und Klimaschutz aus verschiedenen Blickwinkeln zu diskutieren. Zudem wird beleuchtet, wie sich die aktuelle Bundespolitik auf die neuen Zielsetzungen der NRW-Landesregierung nach der Wahl auswirkt und welche Änderungen bei der NRW-Förderung regenerativer Energieprojekte zu erwarten sind. Diskutiert werden auch die Folgen für den kommunalen Klimaschutz und die regionale Wirtschaft.

Quelle: IWR

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