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Berlin, 15. Oktober 2009 - Die vier großen deutschen Übertragungs-Netzbetreiber haben heute die Erneuerbare-Energien-Gesetzes-Umlage (EEG-Umlage) für 2010 bekanntgegeben. Künftig zahlen Kunden ihrem Stromversorger 2,047 Cent als EEG Umlage pro gelieferter Kilowattstunde Strom. In diesem Betrag sind zum Teil Kosten enthalten, die bislang über die Netzentgelte umgelegt wurden.

Die Stromversorgungsunternehmen reichen den Betrag dann an die Übertragungs-Netzbetreiber weiter. Anders als bisher ist diese Umlage ab 2010 bundesweit einheitlich. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt diese Neuerung ausdrücklich.

"Mit einer bundesweit einheitlichen EEG-Umlage können die Kosten der EEG-Förderung gegenüber den Stromkunden wesentlich transparenter dargestellt werden", sagte VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck. "Die EEG-Umlage schließt die finanzielle Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben der Übertragungsnetzbetreiber bei der Vermarktung der erneuerbaren Energien im neuen Ausgleichsmechanismus", so Reck weiter. "Der VKU appelliert an die Übertragungs-Netzbetreiber, den EEG-Strom effizient zu vermarkten, um die EEG-Umlage in den darauffolgenden Jahren für die Kunden möglichst gering zu halten."

Neu ist auch, dass die Stromversorger zum 1. Januar 2010 nicht mehr verpflichtet sind, EEG-Strom direkt von den Übertragungs-Netzbetreibern abzunehmen. Stattdessen vermarkten die Übertragungs-Netzbetreiber diesen Strom an der Börse. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt 1.350 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser und Entsorgung. Mit über 220.000 Beschäftigten wurden 2008 Umsatzerlöse von rund 72 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment einen Marktanteil von 56,9 Prozent in der Strom-, 52,1 Prozent in der Erdgas-, 75,5 Prozent in der Trinkwasser-, 50,3 Prozent in der Wärmeversorgung und 11,2 Prozent in der Abwasserentsorgung.

Quelle: Verband kommunaler Unternehmen e.V.

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