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Oldenburg/Prenzlau, 14. Juni 2012, Der Solarmdoulhersteller aleo solar AG schließt zum Ende dieses Jahres seine Solarmodulprodutkion in Spanien (Santa Maria de Palautordera). Nur eine erhebliche Erweiterung der Kapazität hätte das Werk vor einer Schließung gerettet. Jedoch hätte dies auf Grund der weltweiten Überkapazitäten bei Photovoltaikmodulen in der Modulproduktion nicht wirtschaftlich umgesetzt werden können. Über 92 Beschäftigte sind von der Werkschließung betroffen. aleo solar wird sich nun auf den Standort Deutschland konzerntrieren.

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Der Aufsichtsrat der aleo solar AG hat einem entsprechenden Beschluss des Vorstands zugestimmt.

„Vor dem Hintergrund weltweiter Überkapazitäten und eines anhaltenden Preiskampfs im Photovoltaik-Markt ist die Auslastung unserer Kapazität von 280 Megawatt in Prenzlau oberstes Ziel. Wir müssen die Produktion von aleo Modulen in unserem Stammwerk konzentrieren“, sagt York zu Putlitz, Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand der aleo solar AG.

Von der Standortschließung sind 92 Mitarbeiter des Werks Santa Maria de Palautordera betroffen. Das Unternehmen geht umgehend auf den Betriebsrat zu, um einen Sozialplan für die Beschäftigten auszuhandeln. „Ich bedauere, dass das Unternehmen die Mitarbeiter in Spanien nicht weiterbeschäftigen kann“ sagt zu Putlitz. „Die einzige Alternative zur Schließung wäre eine erhebliche Erweiterung der Kapazität in Santa Maria de Palautordera gewesen.“ Aufgrund der weltweiten Überkapazitäten in der Modulproduktion hätte dies nicht wirtschaftlich umgesetzt werden können. Das Werk in Spanien hat eine Produktionskapazität von ca. 20 Megawatt. Der spanische Photovoltaik-Markt, der bereits 2009 eingebrochen war, ist seit dem Fördermoratorium für Erneuerbare Energien im Januar 2012 vollends zum Erliegen gekommen.

Die aleo solar AG hat 2011 ein EBIT von -30,5 Mio. Euro verbucht, auch 2012 wird ein Verlust erwartet. Die Standortschließung hat keine Auswirkungen auf den geplanten Absatz und Umsatz der aleo solar AG.

Quelle: aleo solar AG

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