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Berlin, 05. Februar 2010 - Anlässlich der Äußerung von Umweltminister Röttgen zur Bedingung für das Ende der Atomkraft erklärt Sylvia Kotting-Uhl, Sprecherin für Atompolitik:

Röttgens Ansage, das Ende der Atomkraft in Deutschland an einen Anteil von 40 Prozent der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion zu koppeln, klingt nach einem In-Schach-Halten der Atomkraft. Tatsächlich ist es aber ein In-Schach-Halten der erneuerbaren Energien.

Die Kohärenz zwischen abnehmendem Atomstrom und wachsenden erneuerbaren Energien ist mit EEG und Atomausstieg verlässlich hergestellt. Wer den Atomausstieg als Förderinstrument der Erneuerbaren abräumt, verlangsamt deren Ausbau bewusst.

In den bisherigen Rahmenbedingungen war der Bundesverband der Erneuerbaren Energien (BEE) überzeugt, 2020 einen Stromanteil von 47 Prozent zu liefern. Mit Röttgens geplanten Rahmenbedingungen mit jeder Menge Atomstrom im Netz über 2020 hinaus wird das nicht gelingen.

Mit dem Kippen des Atomausstiegs wird das magere schwarz-gelbe Ziel von 30 Prozent regenerativen Energieträgern an der Stromerzeugung im Jahr 2020 zur "self fulfilling prophecy". So schafft sich Röttgen die Begründung für die Notwendigkeit der sogenannten Brückentechnologie selbst.

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen

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