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Photovoltaikstudie

Seelow, 11. Januar 2010 – Der Preis für eine schlüsselfertige Photovoltaik-Anlage ist im Jahr 2009 um durchschnittlich 20% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies ergab eine online durchgeführte Meinungsumfrage über das Umfrageportal der Meine Solar GmbH (http://www.photovoltaikumfrage.de/). Die Onlineumfrage wurde vom 31.08.2009 bis einschließlich 30.11.2009 mit dem Ziel durchgeführt, auf Bundeslandebene die Preise von Solarstromanlagen, ausschließlich von PV-Anlagen die im Jahr 2009 in Betrieb genommen wurden, zu ermitteln.

Verschiedene Gründe haben zur Durchführung der Studie veranlasst

Gerade 2009 gilt als Jahr des großen Preissturzes bei Solarmodulen. Ausgelöst wurde dies aus einem Mix von Rezession, steigenden Überkapazitäten, der Finanzkrise, dem Einbruch des spanischen Marktes sowie der Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) zum 01.01.2009. Der Fokus dieser Studie liegt insbesondere in der Preisentwicklung von Photovoltaikanlagen im Jahr 2009 und der Ermittlung des voraussichtlichen Durchschnittspreises für das Jahr 2010. Dieser wird üblicherweise aus dem Durchschnittspreis des vergangenen Jahres sowie der aktuellen Degression gemäß EEG ermittelt.

Fast 500 Probanden aus allen Bundesländern nahmen an der Umfrage über die aktuellen Preise von Solarstromanlagen teil und sorgten für ein aussagekräftiges Ergebnis. Der größte Teil der Probanden ist im Besitz von Solaranlagen auf Dächern. Das Ergebnis aus der Umfrage schafft einen Überblick über die Anlagenpreise von schlüsselfertigen Solarstromanlagen in den einzelnen Bundesländern.

Lag der Durchschnittspreis bundesweit im Jahr 2008 noch bei 4.300,00 Euro/kWp für eine schlüsselfertige Solaranlage, liegt dieser im Jahr 2009 bei 3.450,00 Euro/kWp. Das sind ca. 20% (850,00 Euro/kWp) weniger gegenüber dem Vorjahr. Die Durchschnittspreise dürften demnach im Jahr 2010 unter Bezugnahme der Degression (zwischen 9 und 11%) des aktuellen EEGs zwischen 3.000,00 Euro/kWp und 3.150,00 Euro/kWp liegen.

Herkunftsland der Solarmodule sowie weitere Ergebnisse

Zudem wurde in der Photovoltaikstudie ermittelt, aus welchen Ländern die installierten Solarmodule stammen. So stammt der größte Teil der Solarmodule mit über 58,95% aus deutscher Produktion, 35,81% aus Fernost und 5,23% aus anderen Ländern wie z.B. den USA. Zusätzlich ermittelt wurden der durchschnittliche spezifische Anlagenertrag sowie die preiswerteste und teuerste Solaranlage nach Leistungsklassen.

Die 41-Seitige Studie „Ermittlung der Preise von Solarstromanlagen 2009“ kann im Shop des Internetportals Photovoltaikstudie (http://www.photovoltaikstudie.de/) zu einem Preis von 139.- Euro zzgl. MwSt. erworben werden.

Die Studie richtet sich an Hersteller, Händler, Solarteure/Installateure, Solarverbände sowie an Solaranlagenbetreiber und Solarinteressierte.

Für die Teilnahme an online durchgeführten Umfragen werden weitere Probanden gesucht. Interessierte können sich unter www.photovoltaikumfrage.de kostenfrei und unverbindlich anmelden.

Quelle: Meine Solar GmbH

Kommentare   

#2 T. Schlegel 2010-01-16 16:34
Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem ich mir die Studie ausführlich durchgelesen habe musste ich feststellen, dass die Bundesregierung und der Bundesumweltminister Röttgen auf keinen Fall ein solchen massiven Kahlschlag ausführen dürfen und können.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Schlegel, Köln
#1 jörg 2010-01-14 16:31
Wenn die Einspeisevergütung wirklich im April um 16% sinken soll, dann lägen wir bei einem neuen Durschschnittspreis bei 2500 Euro pro Kilowatt für eine Solaranlage. Das enspricht einer weiteren Senkung einer Komplettanlage um 950 Euro oder anders ausdegrückt, um über 27%.

Das ist doch garnicht machbar. Das sollte auch unserer Regierung bzw. Röttgen klar sein.

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