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Hamburg, 12. August 2010 - Das Solarunternehmen Conergy hat seinen Umsatz im zweiten Quartal 2010 auf € 239,4 Mio. weiter deutlich gesteigert. Damit konnten die Hamburger ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 50%, im Vergleich zum Auftaktquartal 2010 sogar um rund 60% stark verbessern. Haupttreiber dieses Trends war die breite, weltweite Nachfrage für Solartechnik, die in Deutschland binnen der letzten Monate besonders deutlich ausfiel.

Conergy AG

Dank der weiter gestiegenen Nachfrage nach selbst gefertigten Produkten konnte Conergy seinen Rohertrag von € 18,2 Mio. auf € 58,9 Mio. mehr als verdreifachen – und im Berichtszeitraum so eine Marge von 24,6% ausweisen. Das EBITDA lag aufgrund dieser erfreulichen Entwicklung sowie positiver Währungseffekte mit € 18,5 Mio. deutlich über dem Vorjahreswert (Q2 2009: € -22,9 Mio.). Damit ist Conergy im dritten Quartal in Folge wieder operativ positiv. Das EBIT verbesserte der Solarkonzern um € 40 Mio. auf € 11,7 Mio. Hier schlug im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von € -28,3 Mio. zu Buche. Die verbesserte Umsatzentwicklung sowie die gestiegene Ertragskraft des Unternehmens führten im zweiten Quartal erstmals wieder zu einem positiven Nachsteuerergebnis aus fortzuführendem Geschäft von € 7,9 Mio. (Q2 2009: € -33,2 Mio.).

„Erstmals schreiben wir auch unter dem Strich wieder schwarze Zahlen“, so Conergy Vorstandsvorsitzender Dieter Ammer. „Das Ergebnis zeigt: Durch unser Restrukturierungsprogramm haben wir bei wachsenden Umsätzen unsere Kostenstruktur gut im Griff. Wir sind wieder wettbewerbsfähig – und durch unsere diversifizierte, internationale Aufstellung auch für die künftigen Herausforderungen des Marktes bestens positioniert.“

Insgesamt konnte Conergy seinen Umsatz in den ersten sechs Monaten 2010 um rund 80% auf € 389,7 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 217,6 Mio.) steigern. Hierfür war neben einem starken deutschen Markt die ebenfalls gestiegene Nachfrage in den zahlreichen Conergy-Auslandsmärkten verantwortlich; hier erwirtschaften die Hamburger bereits jetzt rund 50% ihrer Umsätze. Besonders erfreulich entwickelten sich Frankreich, Spanien und Australien, wo sich die Umsätze mehr als verdoppeln konnten. Bei weiter gestiegener Rohertragsmarge konnte Conergy auch das EBITDA um € 67,8 Mio. auf € 25,8 Mio. verbessern. Auch das EBIT stieg: Fiel im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von € 53,3 Mio. an, verzeichnet Conergy im ersten Halbjahr 2010 einen Gewinn in Höhe von € 12,0 Mio. In Summe ist Conergy so auch im Nachsteuerergebnis erstmals nach drei Jahren wieder profitabel.

Positive Auswirkungen auf das Geschäft des System Herstellers im ersten Halbjahr hatte vor allem der gesteigerte Absatz selbst produzierter Komponenten. In seinen weltweiten Großprojekten verbaut Conergy immer mehr Qualitätsprodukte aus eigener Herstellung. Zwei von drei gebauten Großkraftwerken werden inzwischen mit hauseigenen Qualitätskomponenten ausgestattet. Besonders gefragt bei Investoren sind dabei die Conergy Power Plus Premium-Module aus der Conergy Produktion in Frankfurt (Oder). Ihr Anteil in Conergy Solarparks hat sich seit 2008 fast verdreifacht. Insgesamt konnte der Systemhersteller den Anteil eigener Komponenten in großen Solarparks binnen eines Jahres um 56% steigern – die neue Strategie, mit der Konzentration auf selbst hergestellte Produkte und integrierte sowie aufeinander abgestimmte Conergy Systemtechnologie, zahlt sich aus.

EBITDA für 2010 auf € 30 Mio. bis 40 Mio. angehoben

Aufgrund der nochmals gesteigerten Auslastung der modernen Modulfabrik in Frankfurt (Oder) sowie basierend auf der positiven Entwicklung eines weiter wachsenden Gesamtmarktes hat Conergy am 3. August seine Prognose für das EBITDA im Gesamtjahr 2010 auf € 30 Mio. bis € 40 Mio. angehoben. Bisher war das Unternehmen von einem positiven operativen Ergebnis nach EBITDA im niedrigen zweistelligen Millionenbereich ausgegangen.

Quelle: Conergy

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